Über den 3D-Drucker
Der Prusa 3D-Drucker verwendet Materialien, die bei Erhitzung flüssig werden. Im Drucker-Kopf des Druckers wird das Filament erhitzt und schichtweise aufgetragen, um dreidimensionale Objekte zu formen.
Als Grundlage für den Druckprozess dient ein 3D-Modell, das mit einer speziellen 3D-Software, wie beispielsweise Tinkercad, erstellt wird. Tinkercad ist besonders für den Schulunterricht geeignet, da es eine benutzungsfreundliche Oberfläche bietet und den Lernenden ermöglicht, schnell und intuitiv eigene 3D-Modelle zu gestalten.
Mit „Tinkercad Classrooms“ erhalten Lehrpersonen Unterstützung für den Einsatz im Unterricht. Das Tool bietet Funktionen zur Verwaltung der Klasse. Lehrpersonen wird ermöglicht, Schüler*innen-Projekte zu organisieren und den Fortschritt zu verfolgen.
Im Schulleitungsgebäude in Nunningen stehen drei 3D-Drucker zur Verfügung, die vor Ort genutzt werden können. Ausleihmöglichkeiten werden im Einzelfall geprüft.
Das Drucken ist der abschliessende Schritt im 3D-Designprozess. Vorab können im Klassenzimmer die 3D-Modelle mit Tinkercad erstellt werden, bevor der Drucker zum Einsatz kommt.
Video zum Thema
Bezug zum Lehrplan
3D-Drucken hat nicht nur im Fachbereich Informatische Bildung Platz, sondern kann auch in anderen Fächern oder fächerübergreifend eingesetzt werden. So eignet sich 3D-Drucken beispielsweise, um im Fach Mathematik geometrische Figuren und Körper abzubilden, zu zerlegen und zusammenzusetzen (MA.2.A.2), im Fach Technisches Gestalten, um eigene Produktideen zu entwickeln (TTG.2.A.2) oder im Fach Natur, Mensch, Gesellschaft, um die Bedeutung und Folgen technischer Entwicklungen für Mensch und Umwelt einschätzen zu können (NMG.5.3).
Je nach Fach und Fokussierung stehen andere Kompetenzen im Vordergrund. Unabhängig davon werden zusätzlich überfachliche, sowie medien- und informatikspezifische Anwendungskompetenzen gefördert.
Überfachliche Kompetenzen:
Die Lernenden…
- können Fehler analysieren und über alternative Lösungen nachdenken. (Überfachliche Kompetenzen)
- können Herausforderungen annehmen und konstruktiv damit umgehen. (Überfachliche Kompetenzen)
- können sich aktiv an der Zusammenarbeit mit anderen beteiligen. (Überfachliche Kompetenzen)
- können die Aufgaben- und Problemstellung sichten und verstehen und fragen bei Bedarf nach. (Überfachliche Kompetenzen)
- können bekannte Muster hinter der Aufgabe / dem Problem erkennen und daraus einen Lösungsweg ableiten. (Überfachliche Kompetenzen)